Stefanie Gekle
Art therapeute

Stefanie Gekle lebt und arbeitet in Bayreuth als freiberufliche Grafikerin, Illustratorin und Kunsttherapeutin und ist als ausgebildete Hospiz- und Trauerbegleiterin aktiv.
Während und nach dem Grafik-Design Studium an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und dem Aufbaustudiengang Kunsttherapie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden sammelte sie wertvolle Erfahrungen in verschiedensten kreativen und therapeutischen Bereichen.
Sie liebt es ihre vielfältigen Professionen ineinanderfließen zu lassen und kreativ tätig zu sein mit und für unterschiedlichste Menschen – nicht nur, aber auch an deren Lebensende.
Sterben mitten im Leben – Leben mitten im Sterben
visible le 23 Novembre ab 10h ( sur inscription)
Wir alle werden Sterben. Ein Satz, der sicher zutrifft, der uns zugleich aber auch trifft, und nicht selten wie eine Zumutung auf uns wirkt. Können wir aus dieser Zu-mutung eine Er-mutigung entstehen lassen?
In diesem Interview möchten wir genau das versuchen und ermutigen, Sterben und Tod aus kreativen Blickwinkeln zu betrachten. Erfahrungen aus der Hospiz- und Trauerarbeit, so wie aus der kunsttherapeutischen Arbeit mit schwer(st)erkrankten Menschen fließen mit ein und eröffnen neue Sichtweisen auf Leben und Tod. Sie münden in der festen Überzeugung, dass es unser aller Leben positiv beeinflusst, wenn wir dem Sterben mitten in unserem Leben mehr Aufmerksamkeit schenken und wenn wir Menschen am Lebensende und in Trauer nicht alleine lassen.
BONUS - pdf-Dateien von ermutigenden Postkarten zum Thema Lebensende / Trauer
UND
ein live-Workshop mit Fragerunde (ca. 60 Min) - Vendredi 27 Novembre - 10Uhr30
Kontakt
Maryne Mutis
Forscherin und Therapeutin
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Maryne Mutis ist klinische Psychologin und Doktorin der klinischen Psychologie und Psychopathologie, tätig am Centre Psychothérapeutique de Nancy-Laxou. Ihre Forschung konzentriert sich auf außergewöhnliche Erfahrungen am Lebensende sowie auf den Trauerprozess. Sie verfasste die weltweit erste Dissertation über die klinischen Auswirkungen der terminalen Luzidität, aus der zahlreiche Publikationen sowie nationale und internationale Vorträge hervorgegangen sind.
Derzeit ist sie an mehreren französischen und internationalen Forschungsprojekten rund um die Definition und Schulung zur terminalen Luzidität und zum Lebensende beteiligt.
Wie lässt sich der Energieschub am Lebensende verstehen und begleiten? – sichtbar den 20. November ab 10 Uhr
Vor dem Hintergrund eines wachsenden Interesses an der Begleitung am Lebensende untersucht dieser Beitrag, wie die terminale Luzidität die klinische Reflexion bereichern und in die palliativmedizinische Praxis integriert werden kann. Terminale Luzidität bezeichnet eine vorübergehende Phase des Energieschubs bei verwirrten, halbbewussten oder bewusstlosen Menschen, die sich durch eine unerwartete Rückkehr von Bewusstsein, Kommunikationsfähigkeit, Gedächtnis, Beweglichkeit oder Appetit äußern kann. Obwohl dies als allgemeine Besserung gedeutet werden könnte, tritt dieses Phänomen in der Regel wenige Minuten bis wenige Tage vor dem Tod auf. Die terminale Luzidität ist bislang wenig erforscht und bleibt schwer zu erklären und vorherzusehen – trägt jedoch eine starke emotionale Bedeutung für Angehörige wie für Pflegepersonal.
Ausgehend von Ergebnissen einer Dissertation und eines laufenden Forschungsprojekts möchte dieser Vortrag für die Erscheinungsformen, klinischen Fragestellungen und praktischen Implikationen der terminalen Luzidität sensibilisieren. Ein besseres Verständnis dieses Phänomens kann die Qualität der Begleitung Sterbender verbessern und Familien dabei unterstützen, diese natürliche Phase des Sterbens zu verstehen. Es kann zudem dazu beitragen, das Risiko von Trauerkomplikationen zu verringern, wenn die Episode fälschlicherweise als Genesung gedeutet wird.
BONUS: Ein Kapitel aus dem Buch „Aux frontières de la mort" über die terminale Luzidität.
(das Buch ist in Französisch)
UND
Ein Workshop mit praktischen Ratschlägen zur Begleitung der terminalen Luzidität (30 Minuten) — am 4. Dezember um 10 Uhr.
Kontakt
Thérésa Doyle
Kunsttherapeutin und Künstlerin

Schauspielerin, dann Trapezkünstlerin — lange habe ich meinen Platz in der Bewegung und auf der Bühne gesucht. 2021 entdeckte ich die Kunsttherapie, und schon in der ersten Stunde wusste ich: Ich bin endlich angekommen.
Heute lebe und arbeite ich in Berlin, zweisprachig auf Französisch und Deutsch, mit Malerei, Ton, Clownerie, Dokumentarfilm — allem, was hilft, sich durch die Kunst zu begegnen. Ich weiß nichts für andere.
Ich glaube, dass jeder Mensch seine eigenen Antworten bereits in sich trägt — meine Aufgabe ist es, ihm zu helfen, es zu entdecken und sich selbst zu vertrauen.
LIVE Workshop — Montag den 23. November - LIVE um 10h30
Dauer - 1h30
Wenn es eine Sache gibt, die im Leben sicher ist, dann der Tod. Also sprechen wir darüber. Was, wenn das Annehmen des Sterbens uns erlauben würde, das Leben anzunehmen? In diesem Workshop lade ich dich ein, das in Worte – oder Farben – zu fassen, was wir unterdrücken, was Angst macht, was verletzt. Um wieder Verbindung zu finden – zu unserer Menschlichkeit, zur Zärtlichkeit, zur Schönheit.
Bitte bereite folgendes Material vor: Papier als Untergrund (A3/A4/A5), Faden, Nadel, Schere, Kleber.
BONUS : Atelier live le 11 décembre à 10h30
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