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21 Novembre

Voici toutes les informations sur le deuxième jour

Dr. Michael Nahm

Biologe und Wissenschafter

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Michael Nahm ist Biologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg im Breisgau.

Seine Interessenschwerpunkte sind offene Fragen der Bewusstseinsforschung, Erfahrungen in Todesnähe, Reinkarnationsfälle, parapsychologische Phänomene und die Evolution des Lebens.

ergänglichkeit im Licht von Grenzgebieten der Bewusstseinsforschung 
visible le 20 Novembre à partir de 10h (sur inscription)

Alles Dasein in der Zeit ist zwangsläufig mit Vergänglichkeit verknüpft.
Für Menschen bedeutet dies, dass wir mit dem biologischen Tod konfrontiert sind.

Hört das Bewusstsein dann ebenfalls auf zu existieren? Was sagen die Neurowissenschaften dazu? Was sagen Forschende, die sich mit Grenzgebieten der Bewusstseinsforschung wie Todesnähe-Phänomenen beschäftigen? Wenn tatsächlich etwas den biologischen Tod überleben kann, wie kann man sich dies vorstellen? Beträfe dies nur Menschen oder auch Tiere? Und was könnte dies für die Evolution bedeuten? In wie fern bedeutet Vergänglichkeit immer auch das Gestalten von Neuem und Zukünftigem?

In diesem Interview werden wir solche und andere Fragen diskutieren.

Kontakt

Johara Bellali

Forsherin - Doula

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Johara Bellali ist Forscherin und zertifizierte Doula. Nach über zwanzig Jahren in der internationalen Zusammenarbeit — insbesondere zu Klimawandel, Ungleichheiten, Gender und humanitären Krisenreaktionen — hat sich ihre Arbeit zunehmend auf eine der grundlegendsten Schwellen des Daseins verlagert: die Geburt. Sie promoviert derzeit an der University of Plymouth, wo sie das gelebte Erleben der Geburt mithilfe der Mikrophänomenologie erforscht. Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von Bewusstsein, Embodiment, Regeneration, Ökologie und Hebammenpraxis.

Besonders interessiert sie sich für die Geburt als liminalen Raum: einen Ort, an dem Körper, Bewusstsein, Umwelt und das „Mehr-als-Menschliche" miteinander in Beziehung treten. In ihrer Arbeit wird der gebärende Körper zu einer Membran zwischen verschiedenen Welten — ein poröser Raum, in dem andere Formen von Wissen und Bewusstsein entstehen können. Ihr Weg zwischen Forschung, ökologischem Engagement und Geburtsbegleitung erlaubt es ihr, die Geburt nicht nur als biologisches Ereignis, sondern als tiefgreifende Transformationserfahrung zu betrachten.

An der Schwelle der Geburt: die Form wandeln, um anders geboren zu werden
visible le 21 Novembre a partir de 10h (sur inscription)


Die Geburt ist ein Anfang. Aber sie ist auch eine radikale Transformation: damit eine neue Form entstehen kann, muss sich etwas vom Alten auflösen. Was geschieht dann im Bewusstsein, wenn wir diese Schwelle überschreiten? Gibt es im Herzen der Geburtserfahrung einen Raum, in dem wir dazu aufgerufen sind, eine Form von uns selbst loszulassen, damit eine andere entstehen kann? Johara Bellali erforscht diese Fragen im Rahmen ihrer Promotion an der University of Plymouth, durch mikrophänomenologische Gespräche mit Frauen und Personen, die eine Geburt erlebt haben. Ihre Forschung interessiert sich für das, was sich in diesem liminalen Raum abspielt: die Wahrnehmungen, die Empfindungen, das Bewusstsein und die Formen von Wissen, die im Herzen dieser Erfahrung entstehen können. In diesem Gespräch gehen wir von der Geburt aus, um eine weiter gefasste Reflexion über Transformation zu eröffnen: was seine Form ändern muss, was wir manchmal sterben lassen müssen, und was daraus entstehen kann.

Kontakt

www.joharabellali.com/
www.trans-techresearch.net/research/phd-research/phd-candidates/johara-bellali/

Isabelle Marescaux

Therapeute

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Schon früh habe ich Trauer und Todesfälle durchlebt, deren Schmerz nie begleitet wurde. Bei jedem Einzelnen schien es mir, als müsste ich die Herausforderung meistern, mich allein wieder aufzubauen — unabhängig von meinem Alter und den Umständen dieses Wiederaufbaus.
 

Erst durch meine Ausbildungen in Trauer- und Trauerarbeit sowie im Bestattungswesen gewann diese Herausforderung ihre volle Bedeutung. Schon früh in die Kreativität hineingewachsen, erkannte ich im Laufe eines von mehreren Berufen geprägten Weges, dass ihr gemeinsamer Nenner dieses Bedürfnis war: dem Leben in Formen und Farben Ausdruck und Ehre zu verleihen.
 

Meine Ausbildungen in Kunsttherapie und Psychogenealogie haben es mir ermöglicht, mich auf die Familiengeschichte zu spezialisieren — auf ihre Freuden und ihre Schmerzen, und ganz natürlich auf die Trauer, die Verluste und die Brüche, die sie durchziehen. Meine Workshops und Ausbildungen bieten Räume, in denen das, was verloren, verschwiegen oder im Verborgenen weitergegeben wurde, betrachtet, verwandelt und durch Kreativität wieder in Bewegung gebracht werden kann.

Was bleibt von uns, wenn wir gehen?
visible le 20 Novembre a partir de 10h (sur inscription)

Was bleibt von uns, wenn wir gehen?

Isabelle Marescaux, Trauerbegleiterin und Kunsttherapeutin, eröffnet das Gespräch mit der Frage nach Verbindung und Spur – und mit ihrer Ablehnung, Trauer in feste „Phasen" zu pressen, die jedem übergestülpt werden. Sie erzählt auch von einem prägenden Moment ihrer Praxis: einer Frau, die im Schweigen eines Ateliers das Gesicht eines während der Schwangerschaft verlorenen Kindes formt – und so eine Verbindung erschafft, die nie zustande kommen konnte.

Immer wieder taucht im Gespräch das Bild des Flusses auf, der weiterfließt, was auch geschieht – und jenes „und dennoch", das erlaubt, die Trauer anzunehmen, ohne der Freude zu entsagen.

Kontakt

www.isabelle-marescaux.com 
Instagram : @lesateliersdima


 

Nihâl Lede

Kunsttherapie

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Ich bin seit vielen Jahren als Kunsttherapeutin tätig und begleite Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.
In meiner Arbeit interessiert mich besonders der künstlerische Prozess als ein Raum, in dem sich etwas zeigen, entwickeln und verändern darf.

Ich arbeite anthroposophisch orientiert und bin als Kunsttherapeutin im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Berlin tätig, einem anthroposophisch ausgerichteten Krankenhaus. Die Verbindung von Kunst, Mensch und dem Prozess des Werdens und Vergehens ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit.

LIVE Workshop — Samstag den, 21. November LIVE um 10:30 Uhr
Dauer -  1h30 (sur inscription)

Transformation und 
Vergänglichkeit

Das Leben ist ein Prozess.

Wir verändern uns ständig. Etwas entsteht, nimmt Gestalt an, verändert sich wieder und vergeht. Nichts bleibt ganz so, wie es einmal war.

Im künstlerisch-therapeutischen Prozess können wir diese Bewegung unmittelbar erfahren. Wir können etwas entstehen lassen, es betrachten, verändern, loslassen und neu entstehen lassen.
 

Dabei möchte ich einen Raum öffnen, in dem gilt:

Was ist, darf sein. Und was sein darf, kann sich verändern.
 

Besonders die Plastik bietet dafür einen ganz eigenen Zugang. Anders als ein Bild ist sie nicht auf eine Fläche begrenzt. Sie nimmt Raum ein, kann von allen Seiten betrachtet, berührt und verändert werden. Sie bringt uns damit noch unmittelbarer in die vier Dimensionen von Raum und Zeit.

Im Umgang mit dem Material können wir erleben, dass Veränderung nicht unbedingt etwas ist, das wir machen müssen. Manchmal entsteht sie einfach aus dem Prozess heraus.

So wird die Plastik zu einem Erfahrungsraum für Transformation und Vergänglichkeit – und vielleicht auch für die eigene Fähigkeit, sich immer wieder zu wandeln.



Bitte bereite folgendes Material vor: Ton - 1kg ca 10 Euro

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