Ein Verlust. Eine Trauer. Eine Transformation.
Was wird aus uns, wenn das Leben Veränderung erzwingt?
Es gibt Veränderungen, die wir wählen. Und es gibt solche, die sich uns aufzwingen.
Ein Mensch, den wir verlieren. Ein Körper, der sich verändert. Ein Leben, das aus den Fugen gerät. Eine Krankheit. Eine Behinderung. Eine Erinnerung, die zurückkehrt. Ein Lebensende. Eine neue Realität, die es zu bewältigen gilt.
Der Vergänglichkeit entkommen wir nicht.
Vier Tage lang teilen 12 Expertinnen und Experten aus Frankreich und Deutschland ihre Erfahrungen, ihre Forschung und ihre Praxis rund um das Thema Vergänglichkeit.
Ein zweisprachiger Kongress, online zugänglich, um nachzudenken, zu erfahren, sich inspirieren zu lassen und von bewegenden Beiträgen tief berührt zu werden.
Was, wenn Veränderung nicht nur etwas wäre, das wir erleiden müssen?
Wir können nicht immer verhindern, was das Leben uns vorsetzt.
Aber wir können Räume schaffen, um sie willkommen zu heißen, zu erkunden und den Mut zu finden, das anzuschauen, was in uns nach Transformation verlangt.
Genau das schlagen wir während dieses Kongresses vor.


Vier Tage, um die Vergänglichkeit zu erkunden
20. NOVEMBER – WENN DAS LEBEN AUS DEN FUGEN GERÄT
Was geschieht, wenn das, was uns ausgemacht hat, nicht mehr trägt? Wenn sich unsere Bezugspunkte, unser Körper, unsere Pläne oder unsere Geschichte unwiderruflich verändern?
Lucie Retail erzählt, wie sie ihr Leben neu aufgebaut hat, nachdem ihr beide Hände und beide Füße amputiert wurden.
Kerstin Betzold zeigt uns, wie Kunst helfen kann, die großen Wendepunkte des Lebens zu durchschreiten – von der Schwangerschaft bis zur Mutterschaft.
Mit Eva Gjaltema erproben wir die Collage als Raum der Verwandlung. (Live-Workshop)
21. NOVEMBER – DIE GROSSEN ÜBERGÄNGE
Der Tod. Die Geburt. Die Trauer. Das Bewusstsein.
Themen, denen wir manchmal lieber ausweichen, die uns aber mit der Vergänglichkeit konfrontieren.
Dr. Michael Nahm lädt uns ein, zu erkunden, was die Wissenschaft über das Bewusstsein angesichts des Todes weiß. Nahtoderfahrungen, Reinkarnation und die Evolution des Lebendigen.
Johara Bellali erforscht die Geburt als liminalen Raum – einen Ort der Begegnung zwischen dem Körper, dem, was ihn umgibt, und dem, was ihn durchdringt.
Isabelle Marescaux spricht über Trauer ohne vorgefertigte Phasen, denn Trauer lässt sich nicht in Etiketten fassen.
Nihâl Lede lässt uns die Erfahrung der Metamorphose erleben – wie das, was wir in uns tragen, Gestalt annehmen, wiedergeboren werden und vergehen kann.
22. NOVEMBER – ANDERS SEHEN
Was bleibt, wenn die Welt, so wie wir sie immer gesehen haben, verschwindet?
Kami erzählt, wie er die Fotografie fortsetzte, nachdem er sein Augenlicht verloren hatte.
Mizu: Satchie Noro, Sarah Lascar und Élise Vigneron feiern die Vergänglichkeit mit dem Eis. Wir erproben die Auflösung, die Verwandlung dieses Elements, aus dem wir bestehen: das Wasser.
Verena Oberhollenzer führt uns in das Erschaffen von Erinnerungen.
Hélène Delhaye begleitet uns auf der Suche nach dem, was inmitten von Verlust, Veränderung und Ungewissheit Ruhe schenken kann.
23. NOVEMBER – DEM DANACH RAUM GEBEN
Trauer markiert nicht nur ein Ende. Sie verändert die Art, wie wir in der Welt sind.
Stefanie Gekle erforscht den kreativen Prozess während der Trauer.
Maryne Mutis interessiert sich für die Energie, die am Lebensende noch einmal aufflammen kann, und dafür, wie man Menschen in diesen Momenten der Klarheit begleitet.
Mit Thérésa Doyle beleuchten wir die Verbindungen, die jenseits der Trennung bestehen bleiben.
Ein Kongress für alle, die begleiten, suchen, gestalten
Du bist Kunsttherapeutin oder Kunsttherapeut, Therapeutin oder Therapeut, in einem begleitenden Beruf tätig, Künstlerin oder Künstler, auf der Suche nach Sinn – oder einfach neugierig?
Dann bist du hier genau richtig, wenn dich die großen menschlichen Fragen interessieren und du neue Wege entdecken möchtest, sie zu betrachten und darüber nachzudenken. Es reicht, wenn du Lust hast, zu erkunden.
Mehr als Vorträge
Ich habe diesen Kongress als einen Raum gestaltet, in dem man sich durch die Kunst begegnet.
Du wirst Menschen zuhören können, die ihre Erfahrung und ihr Fachwissen teilen, über deine eigene Praxis nachdenken und an Live-Workshops teilnehmen.
Denn manche Dinge erschließen sich erst, wenn man sie erlebt.
Du kannst live nicht dabei sein?
Die Aufzeichnungen sind 24 Stunden lang verfügbar: Und wenn du dir alle Zeit nehmen möchtest, um die Beiträge in Ruhe noch einmal anzuschauen und die Bonusinhalte zu genießen (Vorpremiere des Films, 3 zusätzliche Live-Workshops, 2 Buchauszug … eine wahre Fundgrube!), entdecke den Exklusivenzugang.
Eine deutsch-französische Begegnung
Für diese erste deutsch-französische Ausgabe des Online-Kongresses für Kunsttherapie treffen sieben Expertinnen und Experten aus Frankreich und sieben aus Deutschland zusammen, um sich mit dem Thema Vergänglichkeit auseinanderzusetzen.
Vom 20. bis 23. November laden wir dich ein, diese Vergänglichkeit gemeinsam mit uns zu erkunden.

